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Leder-Pflege

Leder, was ist das?

Rinder, Büffel, Schweine, Ziegen und viele andere Geschöpfe schenken uns mit Ihrer Haut einen wertvollen Rohstoff - gezeichnet vom Leben in freier Natur.

Leder ist: hautfreundlich, weich, atmungsaktiv, strapazierfähig, wertbeständig, zeitlos, schön!

Kleine Lederkunde

Verarbeitungsvariationen erzeugen Unterschiede in Optik und Qualität. Grundsätzlich sind Farbunterschiede bei jedem Leder ein natürliches Merkmal.

Glattleder (Narbenleder) wird nicht geschliffen, es behält seine glatte Oberfläche. Verwendet wird die hochwertige äußere Schicht der Haut (kein Spaltleder). Man unterscheidet je nach Färbung zwischen:

Rein-Nappaleder (Rein-Anilin) ist das hochwertigste Leder; durchgefärbt und nicht weiter behandelt, d. h. natürliche, individuelle Erscheinung; offenporig, nicht gedeckt; keine direkte Oberflächenbehandlung. Es besitzt (und behält!) alle Merkmale, die das Leben dem Tier beschert hat. Rein-Nappaleder ist unverwechselbar im Charakter, herrlich weich, natürlich, hautsympathisch, temperaturregulierend (also angenehm warm), strapazierfähig und wird mit den Jahren durch leichte Patina immer schöner.

Semi-Nappaleder (Semi-Anilin) ist zusätzlich mit Pigmentfarben leicht geschönt und dünnem Schutzlack, offenporig; das Farbbild ist dadurch gleichmäßiger, die Luftunempfindlichkeit und Pflegefreundlichkeit höher als bei Rein-Nappaleder.

Pigment-Nappaleder (Gedecktes Leder) wird zuletzt deckend mit künstlichen Farbpigmenten gefärbt und einem Schutzlack überzogen. Es ist weder atmungsaktiv noch temperaturregulierend, dafür optisch gleichmäßig (weniger Narben etc.), weitgehend lichtbeständig, problemlos zu pflegen und preiswert.

Rauhleder wird am oberen Narbenspalt angeschliffen und strahlt einen wunderschönen, herben Charme aus. Es ist anschmiegsam, atmungsaktiv, temperaturausgleichend, strapazierfähig und bekommt eine herrliche Patina.

Velourleder: die dem Tier zugewandte Seite des Narbenspalts wird angeschliffen.

Nubukleder: die außenliegende Narbenseite wird geschliffen; und nach Herkunft das Wildleder: Es stammt von Elch, Hirsch, Gemse und anderen Wildtieren.

Diese Spuren im fertig bearbeiteten Leder kennzeichnen echtes Leder und unterscheiden es von der homogenen Struktur des Kunstleders.

Leder ist weich und anschmiegsam, elegant, zeitlos und schön, zäh und strapazierfähig, hautsympathisch und atmungsaktiv. Es bleibt wertbeständig und wird durch Gebrauch erst schön.

Leder ist die gegerbte und dadurch konservierte Tierhaut.

Schon in frühester Zeit unserer Geschichte hat die Menschheit entdeckt, dass Leder das Leben angenehmer gestalten kann und durch kaum ein anderes Material ersetzbar ist. Nur ein Naturprodukt kann so schön, zugleich vielseitig und zweckmäßig sein.

Jedes Tier, jede Haut ist stets unterschiedlich und eigenständig im Erscheinungsbild.

Deshalb sind Vernarbungen, Insektenstiche, Brandzeichen, Strukturveränderungen und Farbabweichungen ein Merkmal für die Echtheit des Leders und stellen keinen Reklamationsgrund dar.

Auch ist es natürlich, dass Leder sich im Gebrauch dehnt und es dadurch zu einer natürlichen Faltenbildung kommt.

Diese Spuren im fertig bearbeiteten Leder kennzeichnen echtes Leder und unterscheiden es von der homogenen Struktur des Kunstleders.

Wenn Sie dies alles beim Kauf einer Ledergarnitur beachten, werden Sie auch in Zukunft viel Spaß an Ihren Polstermöbeln haben.

Leder ist empfindlich gegen aggressive Mittel. Es sollte niemals zur Reinigung Fleckentferner, Lösungsmittel, Terpentin, Schuhcreme oder andere Poliermittel verwendet werden. Detaillierte Pflege-Tipps für Leder-Bezüge finden Sie bei den jeweiligen Leder-Sorten.

Leder will auch gut gepflegt sein

Leder sollte regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Verschmutztes Nappaleder ohne Pigmentierung kann mit alkalifreier Seife und destilliertem Wasser gereinigt werden. Außer Rauh- oder Nubukleder, bei denen nur Sprays einsetzbar sind, sollte jedes Leder regelmäßig mit Leder-Reiniger und Leder-Creme behandelt werden.

Um ein Austrocknen und Ausbleichen zu vermeiden, sollte jedes Leder außerdem vor direktem Sonnenlicht geschützt werden. Auch zu nah stehende Heizkörper und Fußbodenheizungsschächte bleichen bzw. trocknen das Leder aus.

Weg mit dem Fleck

Flecken sollten Sie am besten sofort nach der Entstehung reinigen, denn je schneller Sie die Verschmutzung bearbeiten, desto größer ist die Chance, sie völlig zu beseitigen.

Verboten

Auch wenn der Fleck noch so hartnäckig ist, zu lösungsmittelhaltigen Produkten dürfen Sie nicht greifen, wie z. B.:

Terpentin

Fleckenentferner

Benzin

Bohnerwachs

Schuhcreme

Microfasertücher

 

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